Wann ist eine Pferdemassage sinnvoll:
Pferde sind unsere größten Athleten, ihr Körpergewicht
besteht zu 60% aus Muskelmasse. Schon im alten Ägypten gab es Masseure,
die den Tierärzten assistierten und sie bei der Arbeit unterstützten
und im alten Griechenland massierte man auch Hunde. Die Behandlung der
Tiere mit einer Massage mag zwar modern erscheinen, hat aber eine lange
Tradition.
Die Massage beschäftigt sich mit den Muskeln. Ein Muskel ist
nie neutral, er ist entweder angespannt oder entspannt, er arbeitet
nie isoliert an einer Bewegung, sondern immer im Zusammenspiel mit Agonisten,
die aktiv an der Bewegung mitwirken und Antagonisten, die der Bewegung
entgegen wirken. Die Balance zwischen diesen beiden dosiert die Bewegung
und macht eine Koordination erst möglich.
Eine Massage wirkt dann heilend wenn eine Muskelverspannung vorliegt.
Zeigt ein Pferd bei bestimmten Übungen einen Widerstand oder zeigt
es auf beiden Händen bei gleicher Übung unterschiedliche Leistungen,
kann dies aufgrund einer Muskelverspannung sein.
Eine Massage kann diese Muskelverspannung beheben, dem Pferd die Bewegungsfreiheit
und Kraft zurück geben, die es für das Training braucht. Für
Reiter und Pferd bedeutet dies auch wieder mehr Spaß und Freude
an der Arbeit und aneinander.
Welche Effekte bringt eine Massage mit sich?
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